Ausbildung in tiergestützter Therapie, Beratung und tiergestützter Pädagogik
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Das „Freiburger Institut für tiergestützte Therapie F.I.T.T. und „Tierisch gut lernen.ch“
bieten eine von der ESAAT zertifizierte Fortbildung in tiergestützter Therapie, Beratung und tiergestützter Pädagogik an.
Wer ist der Träger der Fortbildung?
Träger des Instituts ist der gemeinnützige Verein „Hunde begleiten LeBEN-Assistenzhunde Freiburg“. Verantwortlich für die Organisation des Fortbildungskurses in der Schweiz ist Barbara Rufer. Sie ist Lehrerin und Fachkraft für tiergestützte Therapie. In ihrer (www.tierisch-gut-lernen.ch) in Lüsslingen (CH) bietet sie tierische Lernerfahrungen mit Alpakas an.
Wo findet die Fortbildung statt?
Die Fortbildung in tiergestützter Therapie und Pädagogik in der Schweiz beginnt im Oktober 2009 und findet in Nennigkofen der Nähe von Solothurn (Schweiz) statt. Der Kulturhof Weyeneth in Nennighofen bietet eine atmosphärisch gute Lernumgebung.
Wie wurde die Fortbildung entwickelt und ist diese zertifiziert?
Tiergestützte Therapie und Pädagogik findet vor allem zur Gesundheits- und Kompetenzförderung immer mehr Beachtung. Jedoch gibt es deutliche Qualitätsunterschiede hinsichtlich der wissenschaftlichen und praktischen Fundierung der verschiedensten Fortbildungsangebote. Um diesem Mangel zu begegnen, wurde in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg ein Weiterbildungscurriculum für tiergestützte Therapie und Pädagogik entwickelt, das 2008 von der European Society for Animal Assisted Therapy (ESAAT) entsprechend internationalen Standards zertifiziert wurde.
Was sind die Ziele der Fortbildung?
Ziel ist die Qualifikation zur geprüften Fachkraft für tiergestützte Therapie, Beratung und Pädagogik. LehrgangsabsolventInnen sind qualifiziert für ein eigenverantwortliches tiergestütztes therapeutisches und/oder pädagogisches sowie gesundheitsförderndes Arbeiten im Rahmen von Institutionen oder in der freien Praxis.
Wer kann an der Fortbildung teilnehmen?
Die Fortbildung richtet sich an
• Pädagoglnnen
• PsychotherapeutInnen
• Sozialarbeiterlnnen
• ErzieherInnen
• Physio-, Ergo-, ArbeitstherapeutInnen
• Kranken- und AltenpflegerInnen,
die Interesse haben, Tiere professionell in ihren Aufgabenbereich zu integrieren.
Ein geringer Teil der Fortbildungsplätze können auch von motivierten TeilnehmerInnen belegt werden, welche aus anderen Berufsfeldern kommen, die bereits jetzt oder zukünftig in verschiedenen Sozialinstitutionen arbeiten wollen.
Welche Inhalte werden behandelt?
Wesentliche Inhalte sind u.a.:
• Mensch-Tier Beziehung und deren Konsequenzen für unsere Gesundheit
• Verhaltensbiologie und Ethologie als Grundlagen der tiergestützten Therapie
• Möglichkeiten der Förderung der Mensch-Hundbeziehung
• Medizinisch-somatisches und psychologisches Basiswissen
• Tiergestützte Therapie und Pädagogik in verschiedenen Anwendungsbereichen
• Veterinärmedizinische Grundlagen, Tierschutz, Ethik im Umgang mit Tieren
• Gesetzesgrundlagen, Recht, Hygiene, Risikomanagement,
• Therapieplanung und Therapieevaluation; Qualitätssicherung
• Erarbeiten und Üben von praktischen Anwendungen tiergestützter Therapie
Wie sieht die Kursplanung aus?
Der Kurs in tiergestützter Therapie, Beratung und Pädagogik findet in acht Blöcken mit jeweils 2 Tagen (Samstag – Sonntag) und 3 Blöcken mit jeweils 3 Tagen (Freitag – Sonntag) statt und umfasst einen Zeitraum von ca. 9 Monaten. Die gesamte Ausbildung hat einen Umfang von ca. 300 Stunden (theoretische und praktische Fortbildung, Literaturarbeit, e-learning und Praxiseinsätze).
Wer sind die DozentInnen?
Die Fortbildung wird durch ExpertInnen gestaltet, die in den Bereichen tiergestützte Therapie/Pädagogik, Ausbildung von Assistenzhunden oder in medizinischen, veterinär¬medizinischen, verhaltensbiologischen oder psychologischen Arbeitsgebieten aktiv sind.
Welcher Abschluss wird erreicht?
Die Fortbildung wird durch eine mündliche und schriftliche Prüfung und die Beurteilung einer schriftlichen Arbeit abgeschlossen, bei erfolgreicher Prüfung erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat. Es wird der qualifizierter Abschluss zur Fachkraft für tiergestützte Therapie, Beratung und Pädagogik erreicht.
Der Nachweis, dass ein den Teilnehmer begleitender Hund als Therapiehund geeignet ist, erfolgt durch die Teilnahme an zwei sich der Fortbildung anschließenden Wochenendseminaren, die durch eine praktische Prüfung abgeschlossen werden.
Kontakt: info@tiere-begleiten-leben.ch
Weitere Informationen: www.tiere-begleiten-leben.ch
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